KnH5_01_01_02_00_27_0081 Nicht "Schöner wohnen", sondern Therapeutische Settings gestalten
Die zielgerichtete Nutzung, Planung und Gestaltung des therapeutischen Settings stellt ein wirksames Instrument für eine erfolgreiche und sichere (forensisch-)psychiatrische Behandlung und Rehabilitation dar. Auf die Frage, was in Bezug auf ein Setting, Milieu oder ein Stationsklima wirkt oder als wirksam erlebt wird, können oft nur wenige wissenschaftlich fundierte Erklärungen gegeben werden.
Die fünfte digitale Veranstaltung schließt diese Lücke. Zentrale Theorien, Modelle und Konzepte des Setting- und Milieumanagements für psychiatrische Einrichtungen werden eingeführt. Es wird geklärt, warum ein Setting einen Nutzen erfüllen kann – und welche Faktoren innerhalb eines Settings selbstständig genutzt werden können, um gewünschtes Erleben und Verhalten (=Nutzen) zu erwirken.
Inhalte
- Der Regelkreis des Settingmanagements
- Zentrale Theorien, Modelle und Konzepte des Setting- und Milieumanagements
- Nutzen und Behaviour Setting
- Praxisbeispiele für die Planung, Gestaltung und Nutzung von spezifischen therapeutischen Settings
Teil der Veranstaltungsreihe "Das Kranke(n)haus - Wie bauliche Umgebungen heilen helfen"
Die Veranstaltungsreihe besteht aus folgenden Teilen:
- Bauliche und architekturpsychologische Grundlagen für Psychiatrien (13.11.2026)
- Bauliche Aggressions- und Suizidprävention (10.12.2026)
- Therapiedesingn und Schutzraumgestaltung (14.01.2027)
- Klimaschutz als Teil Integrierter Sicherheit (18.02.2027)
- Nicht "Schöner wohnen", sondern Therapeutische Settings gestalten (18.03.2027)
Zielgruppen
- Führungskräfte
- Führungskräfte des Pflege- und Erziehungsdienstes
- Sicherheitsfachkräfte
- angehende und bestehende Sicherheitsfachkräfte aus dem integrierten MRV
- Ärztlich Therapeutische Leitungen aus dem intergrierten MRV
Referentin / Referent