KnH3_01_01_02_00_26_0131 Therapiedesign und Schutzraumgestaltung
Nach dem Konzept des „Behavior Setting“ der Ökologischen Psychologie werden je nach Umwelt dazu passende Erlebnis- und Verhaltensweisen generiert. Eine Umwelt kann also unmittelbar Einfluss auf das Befinden und die Handlungsweisen von Personen nehmen. Dieser Ansatz wird mit dem sogenannten Therapeutischen Setting in Einrichtungen des Gesundheitswesens umgesetzt.
Im Settingmanagement wird zwischen verschiedenen Schutzraumtypen unterschieden (z. B. Kriseninterventions-/ Intensivbetreuungs-/ Beobachtungs-/ Time out Raum), die alle einen anderen Nutzen bzw. eine andere spezifische Funktion aufweisen. Sie dienen im Kern dem Schutz vor Selbst- oder Fremdgefährdung, müssen aber jeweils anders gestaltet und genutzt werden.
Wie diese verschiedenen Schutzraumtypen gestaltet und genutzt werden sollten, und warum sie wirken, ist Gegenstand der dritten digitalen Veranstaltung.
Inhalte
- Überblick über verschiedene Schutzraumtypen
- Praxisbeispiele für die Planung, Gestaltung und Nutzung von spezifischen Schutzraumtypen
Teil der Veranstaltungsreihe "Das Kranke(n)haus - Wie bauliche Umgebungen heilen helfen"
Die Veranstaltungsreihe besteht aus folgenden Teilen:
- Bauliche und architekturpsychologische Grundlagen für Psychiatrien (13.11.2026)
- Bauliche Aggressions- und Suizidprävention (10.12.2026)
- Therapiedesingn und Schutzraumgestaltung (14.01.2027)
- Klimaschutz als Teil Integrierter Sicherheit (18.02.2027)
- Nicht "Schöner wohnen", sondern Therapeutische Settings gestalten (18.03.2027)
Zielgruppen
- Führungskräfte
- Führungskräfte des Pflege- und Erziehungsdienstes
- Sicherheitsfachkräfte
- angehende und bestehende Sicherheitsfachkräfte aus dem integrierten MRV
- Ärztlich Therapeutische Leitungen aus dem intergrierten MRV
Referentin / Referent